Manchmal laufen mir Bilder über den Weg, die geradezu nach einer Verfremdung mit Photoshop schreien. Hier kann man sehen, was dabei herauskommt, wenn ich mal zu viel Zeit habe. Zum Vergleich habe ich die Vorlagen beigefügt.
Einige der nachfolgenden Bilder haben Wallpaper-Qualität. Um sie in Originalgröße herunterzuladen, einfach mit der rechten Maustaste anklicken und "Ziel speichern unter..." auswählen.
Wolfslerche (lat. "Alauda lupensis")
Ein äußerst seltenes Tier, das ich zufällig vor der Peiner Mühle erwischt habe.
 Wolfslerche (lat. "Alauda lupensis") |
Und das waren die Vorlagen:
Timewarp
Hier habe ich mal mit verschiedenen Nebel- und Lichtfiltern experimentiert.
 Timewarp |
Die Vorlage:
St. Jakobi 3D
Ein erster Versuch, etwas aus einem Foto hervortreten zu lassen. Hier die Peiner St.-Jakobi-Kirche.
 St. Jakobi 3D |
Die Vorlagen:
Traumjob
Ein Ausblick in meine Zukunft. Oder in eine Parallelwelt...
 Traumjob |
Die Vorlagen:
Schwimmtrainer
Der deutsche Schwimmverband testet zur Zeit eine revolutionäre Trainingsmethode.
 Schwimmtrainer |
Die Vorlagen:
Waterworld
In einer weit weit entfernten Galaxis...
 Waterworld |
Die Vorlagen:
Titan
Noch ein Bild mit einem Ringplaneten am Himmel.
 Titan |
Die Vorlagen:
Found you instead of Nemo
Wirklich alles klar? Na, dann dreh Dich doch mal um...
 Found you instead of Nemo |
Die Vorlagen:
Der Fluss der Zeit
So "läuft" das im Leben.
 Der Fluss der Zeit |
Die Vorlagen (diesmal ein paar mehr):
Todesstern Peine
Als ich den Hagenmarkt aus der Luft sah, kam mir diese Idee.
 Todesstern Peine |
Die Vorlage:
Hai-Attacke
Die Ideen für weitere Hai-Bilder gehen mir einfach nicht aus.
 Hai-Attacke |
Die Vorlagen:
Büroschild
Die Vorlage war ein Titelbild der Zeitschrift "ct".
 Büroschild |
Die Vorlagen:
CyGerd
Es gibt Tage, da möchte ich mal so richtig Dampf ablassen.
 CyGerd, oder: Mal so richtig Dampf ablassen! |
Die Vorlagen:
E.T. 2032
Wir schreiben das Jahr 2032.
Nach 50 Jahren ist es so weit: E.T. wird neu verfilmt - mit allen Originaldarstellern von damals!
Der Außerirdische ist aufgrund der hohen Raumschiffgeschwindigkeit kaum gealtert, doch Elliott...
 E.T. 2032 |
Die Vorlagen:
Space Graffiti
Die NASA hat einen neuen Wettbewerb ausgeschrieben: "Unsere Raumstation soll schöner werden!"
Einer der Bewohner lässt dazu gerade seiner Kreativität freien Lauf.
 Space Graffiti |
Die Vorlagen:
Freitag, 9. Juli 2010 - Sie kennen das Problem sicherlich auch: Da muss man mal schnell einen Kreis berechnen und prompt fällt einem diese blöde Formel nicht mehr ein.
Und selbst wenn man wieder auf "Umfang = 2 mal Pi mal Radius" kommt - wie war das doch gleich noch mal mit der Zahl Pi? Irgendwas mit 3,14...
Ich kenne das Problem, denn auch ich brauche die Zahl Pi immer wieder, damit der Tag so richtig rund läuft. Sei es zur Berechnung der Fliehkraft in meiner Waschmaschine, wenn ich mal wieder wissen will, ob der Hamster nach dem Baden die 1800 Umdrehungen zum Trockenschleudern wegsteckt.
Oder um zu erfahren, wie groß ich meine geplante Privat-Raumstation gestalten muss, damit sie sich in 24 Stunden einmal um sich selbst dreht und dabei am Außenrand exakt Erdschwere produziert.
Okay, letzteres Projekt steht noch auf meiner TODO-Liste, ich habe nämlich noch keinen Sponsor gefunden. Aber immerhin weiß ich schon mal, wie groß das Ding werden muss. Der Durchmesser eines solchen Reifens würde 3,7 Millionen Kilometer betragen, das ist rund das Vierfache des äußersten Saturnringes (die kürzlich entdeckten Staubpartikel ganz außen mal nicht mitgerechnet).
Wenn sich das Ding aus Papier bauen ließe, würde ich glatt bei der Bundesregierung anfragen, ob man mir einen Ausdruck aller nicht eingehaltenen Wahlversprechen überlassen würde. Das Material müsste locker ausreichen.
Sie sehen also, wie wichtig die Kreiszahl Pi ist. Und je mehr Nachkommastellen man kennt, desto genauer wird das Ergebnis. Schon ein Mathematiklehrer aus meiner Schulzeit war dieser Meinung. Um uns auf das Leben vorzubereiten, mussten wir Pi bis auf 10 (zehn!) Nachkommastellen auswendig lernen. Kein Witz, meine ehemaligen Klassenkameraden können das bestätigen! Er hat seine Realitätsnähe noch mit ganz anderen Beispielen demonstriert und er ließ dabei keinerlei Kritik von uns gelten.
Lieber Herr M.......: Sie sind bekloppt und Ihre Lehrmethoden bedürfen einer dringenden Überarbeitung!
Hach, wie befreiend nach so langer Zeit! Wie gerne hätte ich Ihnen das bereits damals gesagt. Aber besser spät als nie.
Das Dumme an der Geschichte ist, dass mir diese blöde Zahl seit dieser Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht, genau wie dieses nervige Kindergedicht aus dem Lesebuch der ersten Klasse ("Roller, Roller, rattatat - wenn Robert einen Roller hat..." usw.). Dabei habe ich schon so vieles versucht. Damit nicht genug, haben sich insgesamt 16 (sechzehn) Nachkommastellen in meine Gehirnwindungen eingebrannt. Und die wollen da einfach nicht mehr raus, obwohl ich den Speicher dringend für wichtigere Informationen bräuchte. Beispielsweise für meine eigene Festnetznummer, die ich immer wieder vergesse. Dabei hat die nur 12 Stellen, es wäre also sogar noch etwas Platz.
Sie dürfen es gerne nachprüfen und mich jederzeit danach fragen:
Und was kann ich mit diesem Wissen anfangen?
Als Hobbyastronom habe ich herausgefunden, dass ich mit nur 10 Nachkommastellen von Pi einen Kreis von der Größe der Erde auf einen Millimeter genau berechnen könnte. Mit 15 Nachkommastellen wäre die selbe Genauigkeit bei der Berechnung eines Kreises von der Größe der Erdbahn um die Sonne möglich. Noch einmal: auf 1 Millimeter genau! Und ich schleppe 16 Nachkommastellen täglich mit mir herum.
Aber wie ein anderer Lehrer von mir schon sagte: "In der Schule lernt Ihr für's Leben!" So langsam beginne ich zu begreifen, warum Deutschland Fachkräfte aus dem Ausland importieren muss.
Mich hat dieses Erlebnis so traumatisiert, dass ich als EDV-Dozent meine Teilnehmer immer wieder mit Programmieraufgaben zur Zahl Pi gequält habe. Hiermit bitte ich nachträglich um Vergebung, ich konnte nichts dafür. Ich stand unter Zwang, es handelte sich quasi um eine Fremdsteuerung.
Im Internet gibt es übrigens eine Gruppe Pi-Fetischisten, sie nennen sich "Freunde der Zahl Pi"Wenn man sonst nichts zu tun hat.... Vermutlich ist mein damaliger Mathelehrer der Initiator dieser ominösen Gruppe gewesen. Wer ähnliche Gelüste verspürt, kann sich gerne mal auf deren Webseite umschauen.
Für eine erfolgreiche Vergangenheitsbewältigung und zur Eigentherapie habe ich ein kleines JavaScript-Programm zur Berechnung der Zahl Pi geschrieben.
Eine von mehreren möglichen Formeln zur Berechnung der Kreiszahl lautet:
(π/4) = 0 + (1/1) - (1/3) + (1/5) - (1/7) + (1/9) - (1/11) + (1/13) - ...
Und so geht das unendlich weiter.
Das Prinzip ist relativ einfach, denn Addition und Subtraktion wechseln sich ab und der Nenner wird mit jedem weiteren Rechenschritt um 2 erhöht. Wenn man dann irgendwann keine Lust mehr hat, muss der bis dahin errechnete Wert nur noch mit 4 multipliziert werden.
In das nachfolgende Eingabefeld können Sie die Anzahl der gewünschten Rechenschritte eingeben, um die jeweilige Genauigkeit zu testen. Sie werden sehen, dass mit dieser Formel sehr viele Rechenschritte nötig sind, um die ersten Nachkommastellen der Zahl Pi auch nur annähernd genau herauszubekommen.
Um noch einmal auf den Hamster von vorhin zurückzukommen:
Der Standard-Trommeldurchmesser einer Waschmaschine beträgt 54 Zentimeter. Bei einer Drehzahl von 1800 Umdrehungen pro Minute (das entspricht einer Radialgeschwindigkeit von 183 km/h) wird der kleine Scheißer mit dem 654-fachen seines Gewichts an die Trommelwand gepresst!
Zum Vergleich:
Ein Astronaut wird beim Start mit dem amerikanischen Space Shuttle maximal mit dem 3-fachen seines Gewichts in den Sitz gedrückt. Und bei einer Negativbeschleunigung von 3 bis 5 G lösen Auto-Airbags aus.
Demnach können wir also davon ausgehen, dass der Hamster nach 5 Minuten Schleudern absolut trocken sein wird, nicht nur äußerlich. 
Abschließend ein wichtiger Hinweis:
Liebe Kinder, bitte bitte glaubt meinen Berechnungen einfach, ohne es in der Praxis zu überprüfen. Ich weiß, dass echte Wissenschaftler Beweise sehen wollen, aber bitte glaubt mir... ...Euer Hamster würde anders argumentieren!
Eines Tages werdet Ihr in der Schule so weit sein, dass Ihr den (mathematischen!) Beweis selbst erbringen könnt.
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